Chemisches Verhalten von Quarzglas
Quarzglas ist außergewöhnlich beständig gegenüber Wasser, Salzlösungen und Säuren. In der Klasseneinteilung der Deutschen Normen für die chemische Haltbarkeit der Gläser steht es daher stets in der ersten, der besten Haltbarkeitsklasse; dies gilt selbst für die Laugenbeständigkeit.
 
Im Gegensatz zu gewöhnlichem Glas ist Quarzglas nicht hygroskopisch, verwittert also nicht. Es wird nur von Flusssäure angegriffen. Oxidfreie Metalle mit Ausnahme der Alkali- und Erdalkali-Metalle reagieren nicht mit Quarzglas, sie können deshalb in Quarzglasgefäßen destilliert und geschmolzen werden. Empfindlich ist Quarzglas gegen alle Alkali- und Erdalkaliverbindungen, weil schon Spuren davon das Entglasen bei hohen Temperaturen beschleunigen. Es ist stets ratsam, Fingerabdrücke (Alkalispuren) von Quarzglasgeräten mit Alkohol abzuwischen, bevor sie auf über 900°C erhitzt werden.
 
Das ungefähre Verhalten der verschiedenen Elemente und Verbindungen gegenüber Quarzglas und Quarzgut beschreibt die nachfolgende Tabelle, deren Angaben der einschlägigen Literatur entnommen wurden und deshalb nur als Richtwerte zu betrachten sind.
  • Hydrolytische Beständigkeit nach DIN 12111
    1. Hydrolyseklasse:
    Basenangabe
    < 0,01  mg Na2O
               2g Grieß
  • Säurebeständigkeit nach DIN 12116
    1. Säureklasse:
    Gewichtsverlust < 0,1 mg/dm2
    Oberfläche
  • Laugenbeständigkeit nach DIN 52322
    1. Laugenklasse:
    Gewichtsverlust ca. 50 mg/dm2
    Oberfläche
 

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