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Porosität

 
fritten_1.jpg Filtration mit Hilfe von Quarzglasfiltern - Fritten
Quarzglasfilter haben vielfältige Anwendung gefunden bei analytischen Arbeiten im Labor, bei speziell konstruierten Laborapparaten und als Bauelement in technischen Apparaturen.

Die Filtration dient dem Zweck, Teilchen einer bestimmten Größe aus einer Flüssigkeit oder einem Gas abzutrennen. Sie wird beispielsweise bei chemischen Arbeiten angewandt, um Niederschläge aus den Flüssigkeiten zu trennen. Je nach Feinheit der Niederschläge müssen Filter mit verschiedenen Porositäten verwendet werden. Die feinsten aus Quarzglas hergestellten Filter sind so feinporig, dass sogar Bakterien durch Filtration abgesondert werden können. Bei den Quarzglasfiltern steht eine Auswahl in fünf verschiedenen Porostitäten zur Verfügung.

Die Sauberkeit, chemische Resistenz und die sehr hohe thermische Belastbarkeit des Werkstoffes Quarzglas zeichnen dieses Produkt aus und erlauben die vielfältigsten Anwendungsmöglichkeiten.

Innovative und leistungsfähige Verfahren sichern die Qualität der Produkte schon im Entstehungsprozess und gewährleisten gleich bleibende Eigenschaften auch für die anspruchsvollsten Einsatzgebiete.

Neben einer Vielzahl sofort lieferbarer Standardlösungen, können Sonderanfertigungen in fast jeder gewünschten Form und Größe hergestellt werden.

Porosität
Die Quarzglasfilter sind entsprechend ihrer Porenweite in Porositätsklassen von 0 bis 5 eingeteilt. Tabelle 1 gibt die Porositätsbereiche und ihre Hauptanwendungsgebiete an. Die angegebenen Porenweiten beziehen sich immer auf die größte Pore der Platte. Diese Angabe kennzeichnet gleichzeitig den Durchmesser der Teilchen, die bei der Filtration gerade noch zurückgehalten werden können. Die Messung der Porosität erfolgt nach dem Blasendruckverfahren nach Bechhold, das in der Literatur vielfach beschrieben ist. Im Interesse einer schnellen Filtration werden bei den Filterplatten möglichst viele durchgängige Poren ohne Sackgassen oder abgeschlossene Hohlräume angestrebt. Die Anwendungsvorteile ergeben sich aus den bewährten Eigenschaften des Quarzglases und den besonderen Fertigungsmethoden bei der Sinterung des Quarzglasgrießes, der als Ausgangsmaterial für die Filterplatten dient.

Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten mit Quarzglasfiltern ist die Auswahl der richtigen Porosität. Hierfür sind in Tabelle 1 sechs Porositätsbereiche und Anhaltspunkte über ihre hauptsächlichen Anwendungsbereiche aufgeführt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass man zweckmäßig die Geräte zur Filtration so auswählt, dass der Nennwert der maximalen Porenweite etwas kleiner als die kleinsten abzutrennenden Teilchen; dadurch wird ihr Eindringen in die Poren verhindert. Die größtmögliche Durchlaufgeschwindigkeit wird so erreicht, und die Reinigung wird nicht unnötig erschwert. Besonders wichtig ist dies beim Abtrennen feinkörniger, unlöslicher fester Partikel wie Silikate und Graphit.

Für quantitativ-analytische Anwendungen werden fast ausschließlich Quarzglasfiltergeräte der Porosität 3 oder Porosität 4 eingesetzt. Oft findet man hier für gleiche Stoffe in verschiedenen Arbeitsvorschriften unterschiedliche Porositätsangaben. Das erklärt sich daraus, dass die Art des Arbeitsganges bei der Herstellung von Niederschlägen für die gravimetrische Analyse oft verschiedene Korngrößen verursacht. Im Zweifelsfall wird die Porosität 4 bevorzugt, sie gewährleistet in jedem Falle eine quantitative Abtrennung des Niederschlags. Für Stoffe wie Silberchlorid oder Nickeldimethylglyoxim hat sich dagegen die Porosität 3 als in jedem Fall vollkommen ausreichend erwiesen.
 

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