pdf_big.jpgAufschlussapparatur VE

Zum Betrieb mit der Aufschlussapparatur V5 und dem Universalbrenner UVE für die Wickbold-Methode

 
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Aufschluss nach Wickbold
 
Die Verbrennungsapparatur V5 dient zum Aufschluss fester, gasförmiger und flüssiger organischer Proben zur späteren Bestimmung von Halogenen und Schwefel, aber auch von Schwermetallen wie z. B. Quecksilber, Arsen und Selen. Sie hat sich hinsichtlich ihrer Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit seit Jahren in der Praxis bewährt.

Die elektrisch beheizte Vorverbrennungseinheit VE optimiert die Vorverbrennung durch eine gezielt regelbare Vorveraschung in einem Halbschalen-Rohrofen.

Der Bedienungskomfort und die Aufschlussqualität wird durch die Kombination der VE-Einheit mit dem neuen UVE-Brenner weiter verbessert.

 
 

Optimierter Aufschluss nach Wickbold für flüssige, feste und pasteuse Proben durch elektrisch beheizte Pyrolyse mit der VE-Einheit und dem Universalbrenner UVE


Der Vorteil des Universalbrenners UVE besteht darin, dass der Aufschluss flüssiger, fester und pasteuser Proben mit nur noch einem Brenner möglich ist, ohne einen Geräteumbau vornehmen zu müssen, da immer ein dampfförmiger Eintrag der Probe in die H2/ O2-Flamme stattfindet. Dies wird durch den Einsatz der Vorverbrennungseinheit VE als thermische Verdampfungsstrecke erreicht. Sie gewährleistet eine genügend lange Verweilzeit der Substanz in der heißen Zone, um sie im dampfförmigen Zustand der H2/ O2-Flamme zuführen zu können.

Durch eine besondere konstruktive Maßnahme wird der aus Quarzglas bestehende Brenner vor Angriffen durch Alkalien geschützt und die damit verbundene Zerstörung durch Rekristallisation weitgehend vermieden: Mittels eines Tiegels, in dem sich das Probenschiffchen befindet, wird die Verweilzeit in der heißen Zone so erhöht, dass die Probe immer dampfförmig der H2/ O2-Flamme zugeführt wird. So wird der direkte Angriff des Brenners durch quarzglasschädigende Substanzen minimiert.

Ablagerungen organischer Rückstände in der Brennerkapillare werden durch eine Vorverbrennung der in dampfförmigem Zustand vorliegenden Substanz mit dem seitlich am Brenner eingeleiteten O2 und der dadurch enstehenden Vorverbrennungsflamme im Brenner vermieden.

Die Vollständigkeit des Aufschlusses wird dadurch verbessert, dass die vorverbrannte Substanz als turbulente O2-Mischung in die H2/ O2-Flamme gelangt. Durch die hohe Verbrennungsbereitschaft dieser Mischung wird ein optimaler Aufschluss gewährleistet.

Dieses Universalaufschlusssystem bietet folgende Vorteile:
  • Kein Umbau beim Wechsel zwischen festen, pasteusen und flüssigen Proben
  • Dampfförmiger Probeneintrag in die H2/ O2-Flamme
  • Schutz des Brenners vor Rekristallisation
  • Effektive Vorverbrennung im O2-Strom
  • Vermeidung von Kondensatbildung im Brenner und in der Brennerkapillare
  • Große, turbulente Wasserstoff-Sauerstoff-Flamme und damit verbesserte Aufschlussbedingungen
 

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